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Rechtsanwalt

Prof. Dr. Dr. Alexander Ignor

Alexander Ignor ist der Überzeugung, dass es der „juristischen Durchbildung“ (Alsberg) bedarf, um gute Strafverteidigung leisten zu können. Deshalb lehrt er neben seiner Tätigkeit als Strafverteidiger als außerplanmäßiger Professer an der Humboldt-Universität Straf- und Strafprozessrecht und nimmt am juristischen Diskurs als Autor und Herausgeber teil. Er beteiligt sich über den Strafrechtsausschuss der Bundesrechtsanwaltskammer, dessen Vorsitzender er ist, sowie als Sachverständiger und Experte in zahlreichen Kommissionen aktiv an der Rechtspolitik.


Alexander Ignor ist vorrangig auf dem Gebiet des Wirtschaftsstrafrechts und an der Schnittstelle von Straf- und Verfassungsrecht tätig. Er berät und begleitet regelmäßig Zeuginnen und Zeugen parlamentarischer Untersuchungsausschüsse und tritt in Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht als Bevollmächtigter auf. Einen weiteren Schwerpunkt seiner Tätigkeit bildet die Vertretung von Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten und Notarinnen und Notaren in berufsrechtlichen Verfahren.


Seit dem Beginn seiner beruflichen Tätigkeit war und ist Alexander Ignor häufig mit zeitgeschichtlich bedeutsamen Verfahren befasst, was für ihn als Historiker einen besonderen Reiz entfaltet. So verteidigte er in der Nachwendezeit zahlreiche ehemalige Funktionsträger der DDR und war unter anderem im KPÖ-Verfahren, in der CDU-Spendenaffäre, im Berliner Bankenverfahren sowie im Verfahren betreffend den Bau der Limburger Bischofsresidenz mandatiert. Vor dem Bundesverfassungsgericht erstritt er als einer der Bevollmächtigten das sogenannte Cicero-Urteil, das als richtungsweisend für die Pressefreiheit in Deutschland angesehen wird, ebenso den Beschluss, mit dem die Durchsuchung der Redaktionsräume der Berliner Morgenpost für verfassungswidrig erklärt wurde. Im zweiten NPD-Verbotsverfahren vertrat er gemeinsam mit Christoph Möllers und Christian Waldhoff sowie Camilla Bertheau den Bundesrat.

Biografie
2021Max-Alsberg-Preis des Vereins Deutsche Strafverteidiger e.V.
2019-2021Mitglied der vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz eingesetzten Expertinnen- und Expertengruppe zur Dokumentation der strafgerichtlichen Hauptverhandlung
2014-2015Mitglied der vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz eingesetzten StPO-Expertenkommission zur effektiveren und praxistauglicheren Ausgestaltung des allgemeinen Strafverfahrens und des jugendgerichtlichen Verfahrens sowie der Expertenkommission zur Reform der Tötungsdelikte
 seit 2007Vorsitzender des Strafrechtsausschusses der Bundesrechtsanwaltskammer
seit 2003Außerplanmäßiger Professor mit der Lehrbefugnis für Strafrecht, Strafprozessrecht, mittelalterliche und neuzeitliche Rechtsgeschichte an der Humboldt- Universität zu Berlin
1997Habilitation mit einer Arbeit zur Geschichte des Strafprozesses in Deutschland; anschließend Privatdozent zunächst in Würzburg, dann an der Humboldt- Universität zu Berlin
1994Promotion zum Dr. iur. an der Universität Würzburg mit einer Arbeit über den Strafbestand der Beleidigung
seit 1987Rechtsanwalt in Berlin
1986Zweites Staatsexamen in Stuttgart
1984Promotion zum Dr. phil. mit einem rechtshistorischen Thema an der Universität Zürich, anschließend Assistent an der Eberhard- Karls- Universität in Tübingen
1979Erstes Staatsexamen in Berlin. Danach Assistent und Lehrbeauftragter am Historischen Seminar der Universität Zürich, dort auch Lizentiatsexamen.
1973Abitur am Berliner Canisius-Kolleg. Anschließend Studium der Rechtswissenschaft und Geschichte an der Freien Universität Berlin; Stipendiat des Cusanuswerks
1953in Berlin geboren
Veröffentlichungen

Monographien

  • Über das allgemeine Rechtsdenken Eikes von Repgow, Paderborn u. a., 1984 (Rechts- und staatswissenschaftliche Veröffentlichungen der Görres-Gesellschaft, Neue Folge, Band 42)
  • Der Straftatbestand der Beleidigung. Zu den Problemen des § 185 StGB im Hinblick auf das Bestimmtheitsgebot des Art. 103 Abs. 2 GG, Baden-Baden 1995 (Nomos-Universitätsschriften/ Recht/ Strafrecht in Deutschland und Europa, Band 3)
  • Geschichte des Strafprozesses in Deutschland 1532-1846. Von der Carolina Karls V. bis zu den Reformen des Vormärz, Paderborn u. a., 2002 (Rechts- und staatswissenschaftliche Veröffentlichungen der Görres-Gesellschaft, Neue Folge, Band 97)

Kommentierungen sowie Beiträge in Hand- und Lehrbüchern

  • Rechtsgeschichte
    • Artikel „Konstitutionalismus“ und „Widerstandsrecht“, in: Ergänzbares Lexikon des Rechts, hrsg. vom Luchterhand-Verlag, 1992 ff.
    • Artikel „Urkundsbeweis“, „Urkundenschelte“ sowie „Urkundszeugen“, in: Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte (HRG), 1. Aufl., hrsg. v. Adalbert Erler/ Eckehard Kaufmann und Dieter Werkmüller, 1964 ff.
  • Strafrecht
    • Beitrag zum Begriff, zu Grundproblemen und zur praktischer Bedeutung des Arbeitsstrafrechts sowie zum Begriff der Compliance in: Handbuch Arbeitsstrafrecht, 3. Aufl. 2016 (gemeinsam mit Andreas Mosbacher)
    • Zur strafrechtlichen Verantwortlichkeit von Mitgliedern des Aufsichtsrats, in: Der Deutsche Wirtschaftsanwalt 2008/2009. Handbuch für Unternehmen, S. 94 ff.
  • Strafprozessrecht
    • Die Rechtsstellung des Strafverteidigers, in: Ziegert (Hrsg.), Grundlagen der Strafverteidigung, Stuttgart u. a., 2000, S. 15 ff. (gemeinsam mit Peter Danckert)
    • Verständigung im Strafverfahren in: Münchener Anwaltshandbuch Strafverteidigung, hrsg. v. Gunter Widmaier, Eckart Müller und Reinhold Schlothauer, 2. Aufl. 2014
    • Kommentierung der §§ 48-71 StPO in: Löwe/Rosenberg, Die Strafprozessordnung und das Gerichtsverfassungsgesetz. Großkommentar. 27., neubearbeitete Aufl. 2017 (gemeinsam mit Camilla Bertheau)
    • Mehrere Beiträge in: Beck’sches Formularbuch für den Strafverteidiger, hrsg. v. Rainer Hamm, Klaus Leipold, 6. Aufl. 2018, München (z. T. mit Kai Peters bzw. Annika Dießner und Anke Müller-Jacobsen)
    • Kommentierung der §§ 160b, 202a, 257b-257c StPO in: Strafprozessordnung, hrsg. v. Satzger, Helmut/Schluckebier, Wilhelm/Widmaier, Gunter, 4. Aufl. 2020 (gemeinsam mit Kilian Wegner)

Aufsätze

  • (Rechts-)Geschichte, Rechtsphilosophie
    • Abschied von der Antike: Aurelius Augustinus, in: Klaus Adomeit, Antiker Denker über den Staat. Eine Einführung in die politische Philosophie, Heidelberg u. a., 1982, S. 167-203 (2. Aufl. erschienen unter dem Titel Rechts- und Staatsphilosophie, Band I: Antike, 1992)
    • „Du nennest Ritter – waz ist daz?“ Über die Entstehung eines europäischen Erziehungsgedankens, in: Festschrift für Walter Schaufelberger, hrsg. v. Martin Pestalozzi u. a., Zürich 1985, S. 149-157
    • Indiz und Integrität. Anmerkungen zum Gerichtsverfahren des Sachsenspiegels, in: Text-Bild-Interpretation. Untersuchungen zu den Bilderhandschriften des Sachsenspiegels, hrsg. v. Ruth Schmidt-Wiegand, München 1986 (Münstersche Mittelalter-Schriften, Bd.55/I: Text)
    • Monarchisches und demokratisches Prinzip in der liechtensteinischen Verfassungsentwicklung, in: Liechtenstein – Fürstliches Haus und staatliche Ordnung. Geschichtliche Grundlagen und moderne Perspektiven, hrsg. v. Volker Press und Dietmar Willoweit, München u. a. 1987, S. 465-485.
    • „Schnell, unter voller Arbeit, … jedem Theilnehmer unvergeßlich, verstrichen die anberaumten drei Tage“. Bericht über den 26. Deutschen Rechtshistorikertag in Frankfurt am Main vom 22. bis 26.09.1986, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Germanistische Abteilung, 105 (1988), S. 481-500
    • Über „die höchste Aufgabe der Gesetzgebung in Bezug auf den peinlichen Proceß“. Erinnerungen an die Leitidee des rechtsstaatlichen Strafverfahrens, Jura 1994, 238 ff.
    • Gedanken zur Berufsethik des Rechtsanwalts, in: Festschrift für Egon Müller, hrsg. v. Heike Jung, Bernd Luxenburger und Eberhard Wahle, 2008, S. 283 ff. = BRAK-Mitteilungen 2009, S.202 ff.
    • Max Alsberg (1877-1933) – „Unter den wissenschaftlich arbeitenden strafrechtlichen Praktikern weitaus an erster Stelle“, in: Festschrift 200 Jahre Juristische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, hrsg. v. Stefan Grundmann, Michael Kloepfer, Christoph G. Paulus et al., 2010, S. 655 ff.
    • Wahrheit und Gerechtigkeit als Ziele des Strafverfahrens in Geschichte und Gegenwart, in: Ungerechtes Recht, hrsg. v. Ulrike Müßig, 2013, S. 1 ff.
  • Strafrecht
    • Spionage und Recht. Bemerkungen zur Strafverfolgung der ehemaligen DDR-Spionage, StV 1991, 573 ff. (gemeinsam mit Anke Müller)
    • Strafrecht und Gerechtigkeit, arbeitgeber 1992, 800 ff.
    • Untreue durch Zahlung von Geldauflagen? – Zum Strafbarkeitsrisiko von Aufsichtsratsmitgliedern am Beispiel der sog. Banken-Strafverfahren, wistra 2000, 448 ff. (gemeinsam mit Stephan Rixen)
    • Beratungsmandat und Beteiligungsverdacht, StraFo 2001, 42 ff.
    • Europarechtliche Grenzen des § 266a Abs. 1 StGB, wistra 2001, 201 ff. (gemeinsam mit Stephan Rixen)
    • Grenzen der Äußerungsfreiheit des Rechtsanwalts im «Kampf um’s Recht», in: Gedächtnisschrift für Ellen Schlüchter, hrsg. v. Gunnar Duttge, Gerd Geilen, Lutz Meyer-Goßner, Günter Warda, 2002, S 317 ff.
    • Grundprobleme und gegenwärtige Tendenzen des Arbeitsstrafrechts – Das Gesetz zur Erleichterung der Bekämpfung von illegaler Beschäftigung und Schwarzarbeit und die Sanktionsregeln des neuen Arbeitsvermittlungsrechts -, NStZ 2002, 510 ff. (gemeinsam mit Stephan Rixen)
    • Beleidigung durch Verbreiten einer Beleidigung?, in: Festschrift für Peter Raue, hrsg. v. Rainer Jacobs, Hans-Jürgen Papier und Peter-Klaus Schuster, 2006, S. 489 ff.
    • Pflichtwidrigkeit und Vorsatz bei der Untreue (§ 266 StGB) am Beispiel der sog. Kredituntreue – Zugleich ein Beitrag zum Bestimmtheitsgebot des Art. 103 Abs. 2 GG -, in: Festschrift für Rainer Hamm, hrsg. v. Regina Michalke, Wolfgang Köberer, Jürgen Pauly, Stefan Kirsch, 2008, S. 211 ff. (gemeinsam mit Alexander Sättele)
    • Der Staat kann auch anders – Die Schweizer Daten-CDs und das deutsche Strafrecht, JuS 2010, 390 ff. (gemeinsam mit Matthias Jahn)
    • Was ist Korruption im strafrechtlichen Sinne?, in: Korruptionsprävention als Herausforderung für die Wirtschaft, hrsg. v. Rolf Stober, 2011, S. 11 ff.
    • Der Straftatbestand des Parteiverrats (§ 356 StGB) im Verhältnis zu § 43a Absatz 4 BRAO und § 146 StPO, in: Strafverteidigung – Grundlagen und Stolpersteine, Symposion für Werner Beulke, hrsg. v. Engländer, Armin, Fahl, Christian, Satzger, Helmut, Swoboda, Sabine, 2012, S. 43 ff. (gemeinsam mit Camilla Bertheau)
    • Sponsoring und Korruption im geschäftlichen Verkehr in: Festschrift für Wolf Schiller, hrsg. v. Klaus Lüderssen, Klaus Volk, Eberhard Wahle, 2014, S. 329 ff.
    • Gedanken zur Krise des Strafrechts, in: Grundgesetz und Europa: Liber amicorum für Herbert Landau zum Ausscheiden aus dem Bundesverfassungsgericht, hrsg. v. Volker Bouffier, Hans-Detlef Horn, Roman Poseck, Henning Radtke, Christoph Safferling, 2016, S. 375 ff.
    • Die Unzumutbarkeit normgemäßen Verhaltens – Kommentar zum Hauptreferat von Dr. Yu Wang, in: Das Schuldprinzip im deutsch-chinesischen Vergleich, hrsg. v. Eric Hilgendorf, 2019, S. 247 ff.
  • Strafprozessrecht
    • Zur Rechtsstellung und zu den Aufgaben des Verteidigers, in: Freiheit und Verantwortung in schwieriger Zeit. Kritische Studien aus vorwiegend straf(prozeß-)rechtlicher Sicht zum 60. Geburtstag von Prof. Dr. Ellen Schlüchter, hrsg. v. Gunnar Duttge, 1998, S. 39 ff.
    • Abberufung eines Vorstandsmitglieds wegen Unzuverlässigkeit nach Einstellung eines Banken-Strafverfahrens gem. § 153a StPO?, in: StraFo 2000, 157 ff. (gemeinsam mit Stephan Rixen)
    • Plädoyer für die Widerspruchslösung; in: Festschrift für Peter Rieß, hrsg. v. Ernst-Walter Hanack, Hans Hilger, Volkmar Mehle, Gunter Widmaier, 2002, S. 185 ff.
    • Integration und Offenheit im Strafprozess, StV 2002, 102 ff. (gemeinsam mit Holger Matt)
    • Mehr Verteidigung im Ermittlungsverfahren?! – Anmerkungen zum Diskussionsentwurf für eine Reform des Strafverfahrens, NStZ, 2004, 465 ff. (gemeinsam mit Uwe Freyschmidt)
    • Eigene Sachentscheidungen des Revisionsgerichts. Ein kritischer Überblick über die alte und neue Rechtslage unter besonderer Berücksichtigung der sog. Schuldspruchberichtigungen, in: Festschrift für Hans Dahs, hrsg. v. Gunter Widmaier, Heiko Lesch, Bernd Müssig, Rochus Wallau, 2005, S. 281 ff.
    • Die Urteilsabsprache und die leitenden Prinzipien der StPO, in: Festschrift zu Ehren des Strafrechtsausschusses der Bundesrechtsanwaltskammer, hrsg. v. Werner Beulke und Eckhart Müller, 2006, S. 321 ff.
    • Der rechtliche Schutz des Vertrauensverhältnisses zwischen Rechtsanwalt und Mandant im Visier des Gesetzgebers, NJW 2007, 3403 ff.
    • Die Zukunft des Strafverfahrens – Abschied vom Rechtsstaat?, ZStW 119 (2007), 927 ff. = BRAK-Mitteilungen 2008, 50 ff.
    • Die so genannte Vollstreckungslösung des Großen Senats für Strafsachen – wirklich eine „Lösung“?, NJW 2008, 2209 ff. (gemeinsam mit Camilla Bertheau)
    • Thesen zur strafprozessualen Verortung der Operativen Fallanalyse, in: Die Operative Fallanalyse in der Hauptverhandlung. Ergebnisse eines BKA-Kolloquiums, hrsg. v. Bundeskriminalamt, 2009, S. 88 ff.
    • Die gesetzliche Regelung der Verständigung im deutschen Strafverfahren, Österreichisches Anwaltsblatt 2010, 238 ff.
    • Nicht jeder Rechtsfehler basiert auf Befangenheit – der Fall Kachelmann, LTO v. 19.10.2010
    • Plädoyer für die Stärkung der Pressefreiheit im Strafrecht, ZRP 2011, 69 ff. (gemeinsam mit Alexander Sättele)
    • Rechtsstaatliche Standards für interne Erhebungen in Unternehmen – Die „Thesen zum Unternehmensanwalt im Strafrecht“ des Strafrechtsausschusses der Bundesrechtsanwaltskammer, CCZ 2011, 143 ff.
    • Befangenheit im Prozess, in: Festgabe für Imme Roxin, ZIS 2012, 228 ff.
    • Der „Zwischenrechtsbehelf“ des § 238 II StPO – ein zentrales Institut des Revisionsverfahrens?, NStZ 2013, 188 ff. (gemeinsam mit Camilla Bertheau)
    • Ist der schweigende Angeklagte der Goldstandard der Verteidigung?, Forensische Psychiatrie, Psychologie, Kriminologie 2015, 92 ff.
    • Inhaltliche Grenzen geschützter anwaltlicher Tätigkeit – „Eigentliches“ und „Uneigentliches“, StV 2019, 693 ff.
    • Zur Justiziabilität der Auswahl des Gerichtsstands durch die Staatsanwaltschaft, in: Festschrift für Reinhold Schlothauer zum 70. Geburtstag, hrsg. v. Stephan Barton, Thomas Fischer, Matthias Jahn, Tido Park, 2018, S. 117 ff.
    • Geheimsache Ermittlungsverfahren, LTO v. 01.03.2021

(Mit-)herausgeberschaften

  • Handbuch Arbeitsstrafrecht, 3. Aufl., Stuttgart 2016, (gemeinsam mit Andreas Mosbacher; zuvor zwei Auflagen mit Stephan Rixen)
  • Strafverteidigung, Revision und die gesamten Strafrechtswissenschaften. Festschrift für Gunter Widmaier zum 70. Geburtstag, Köln u. a., 2008 (gemeinsam mit Heinz Schöch, Helmut Satzger, Gerhard Schäfer, Christoph Knauer)
  • Löwe/Rosenberg, Die Strafprozessordnung und das Gerichtsverfassungsgesetz. Großkommentar. 27., neubearbeitete Aufl. 2017 (gemeinsam mit Jörg-Peter Becker, Volker Erb, Robert Esser, Ulrich Franke, Kirsten Graalmann-Scheerer sowie Hans Hilger)
  • Seit 2008 Mitherausgeber der Buchreihe „Praxis der Strafverteidigung“ (gemeinsam mit Werner Beulke)
  • Seit 2012 Mitherausgeber des von Kurt Groenewold gegründeten Lexikons der Politischen Strafprozesse (gemeinsam mit Kurt Groenewold und Arnd Koch)
  • HRRS-Gedächtnisgabe für Gunter Widmaier, 2014 (gemeinsam mit Gerhard Strate und Ali Norouzi i.V.m. Karsten Gaede und Stephan Schlegel)

Gutachterliche Stellungnahmen

  • Gutachterliche Stellungnahme zum „Entwurf eines Gesetzes zur Intensivierung der Bekämpfung der Schwarzarbeit und damit zusammenhängender Steuerhinterziehung“ – Drucksache 15/2573 – im Rahmen der 52. Sitzung des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages am 24.03.2004
  • Fünfzehn Thesen zum Entwurf eines Gesetzes zum Schutz von Journalisten und der Pressefreiheit in Straf- und Strafprozessrecht der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (BT-Drs. 16/567) und zum Entwurf eines Gesetzes zur Sicherung der Pressefreiheit der Fraktion der FDP (BT-Drs. 16/956) (abrufbar hier)
  • Gutachterliche Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Regelung der Verständigung im Strafverfahren im Rahmen der 134. Sitzung des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages am 25. März 2009

Rechtspolitische Stellungnahmen

(Mit-)Berichterstatter folgender Stellungnahmen des Strafrechtsausschusses der Bundesrechtsanwaltskammer:

  • 2003: Stellungnahme der Bundesrechtsanwaltskammer zu dem strafprozessualen Teil von 1. Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Modernisierung der Justiz (Justizmodernisierungsgesetz– JuMoG) v. 02.09.2003 – BT-Drucks. 15/1508, 2. Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Beschleunigung von Verfahren der Justiz (1. Justizbeschleunigungsgesetz) vom 20.05.2003 – BT-Drucks. 15/999, 3. Gesetzentwurf des Bundesrates zur Beschleunigung von Verfahren der Justiz (Justizbeschleunigungsgesetz) vom 28.08.2003 – BT-Drucks. 15/1491 (abrufbar hier)
  • 2004: Stellungnahme der Bundesrechtsanwaltskammer zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Umsetzung des Urteils des BVerfG vom 03. März 2004 zur akustischen Wohnraumüberwachung nach §§ 100c ff. StPO (BT-Drucks. 15/4533) (abrufbar hier)
  • 2005: Vorschlag einer gesetzlichen Regelung der Urteilsabsprache im Strafverfahren (abrufbar hier)
  • 2006: Stellungnahme der Bundesrechtsanwaltskammer zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Rückgewinnungshilfe und der Vermögensabschöpfung bei Straftaten vom 21.02.2006 (BT-Drucks. 16/700) (abrufbar hier)
  • 2007: Stellungnahme der Bundesrechtsanwaltskammer zur sogenannten Online-Durchsuchung (abrufbar hier)
  • 2008: Stellungnahme der Bundesrechtsanwaltskammer zur Verfassungsbeschwerde des Rechtsanwalts Prof. Dr. Holger Matt, 1 BvR 1342/07 (abrufbar hier)
  • 2012: Stellungnahme zu der Vorschrift des § 32d Abs. 3 BDSG-E des Gesetzentwurfs der Bundesregierugn vom 15.12.2010 (BT-Drucksache 17/4230), abrufbar hier)
  • 2012: Stellungnahme der Bundesrechtsanwaltskammer zu Artikel 4 des Achten Gesetzes zur Änderung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (E-8. GWB-ÄndG) – Änderung der §§ 30, 130 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) – Link
  • 2013: Stellungnahme zur Einführung einer Unternehmensstrafe (abrufbar hier)
  • 2014: Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Einführung der strafrechtlichen Verantwortlichkeit von Unternehmen und sonstigen Verbänden (abrufbar hier)
  • 2016: Stellungnahme zum Vorlagebeschluss des LG Berlin vom 16. April 2015 – (572) 242 AR 27/12 Ns (82/12) – Rindfleischetikettierungsgesetz – 2 BvL 1/15 (abrufbar hier)
  • 2016: Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur effektiven und praxistauglicheren Ausgestaltung des Strafverfahrens (Referentenentwurf des BMJV) (abrufbar hier)
  • 2017: Stellungnahme zum Gesetzentwurf der Franktionen der CDU/CSU und SPD zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Strafgesetzbuches – Stärkung des Schutzes von Vollkstreckungsbeamten und Rettungskräften (BT-Drs. 18/11161) (abrufbar hier)
  • 2019: Stellungnahme zum Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Strafverfahrens – BR-Drs. 532/19 (abrufbar hier)
  • 2020: Stellungnahme zum Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Integrität in der Wirtschaft (abrufbar hier)
  • 2021: Stellungnahme der Bundesrechtsanwaltskammer zu der im Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Fortentwicklung der Strafprozessordnung (BR-Drs. 57/21) als § 95a StPO-E vorgesehenen Möglichkeit, im Falle von Durchsuchungen und Beschlagnahmen bei Dritten die bislang gebotene Benachrichtigung der davon betroffenen beschuldigten Personen zeitweise zurückzustellen (abrufbar hier)
  • 2021: Weniger ist mehr – den Rechtsstaat stärken durch Entkriminalisierung. Vorschläge der Bundesrechtsanwaltskammer für die 20. Legislaturperiode (abrufbar hier)

Sonstiges

  • „Ich mag ohne die Schweiz nicht leben“ – Ein Besuch bei Golo Mann in Kilchberg, Zürichsee-Zeitung v. 04.11.1983
  • Ironische Entzauberung des Rechts. Uwe Wesel erklärt für Juristen und Nichtjuristen fast alles, was Recht ist, Der Tagesspiegel v. 06.12.1992
  • Honecker, die Jurisprudenz und die Menschenwürde. Mit Kant nach Chile. Rechtsphilosophische Bemerkungen zum Strafverfahren gegen Erich Honecker, Der Tagesspiegel v. 22.01.1993
  • Der perfide Apparat, Der Tagesspiegel v. 07.04.2000
  • Kampfhund-Debatte: Plädoyer für ein effektives Verbot mit Hilfe des Strafrechts – Kampf den Kampfhunden, Der Tagesspiegel v. 27.06.2000
  • Justizreform: Auf Bewährung, Der Tagesspiegel v. 20.07.2000
  • Affäre Hoeneß-Daum: Daumenschrauben aus Bayern – Daums stärkster Gegner ist die öffentliche Meinung, Der Tagesspiegel v. 10.10.2000
  • Fall Kohl: Vorhang zu, alle Fragen offen, Der Tagesspiegel v. 19.11.2000
  • Karlsruhe und die Pressefreiheit, Cicero, Heft April 2007, S. 90 ff. (gemeinsam mit Alexander Sättele)
  • Vom Beruf des Anwalts: Fähigkeiten – Kenntnisse – Ethik, in: Gegen den Strich. Festschrift für Klaus Adomeit, hrsg. v. Peter Hanau, Jens T. Thau, Harm Peter Westermann, 2008, S. 309 ff.
  • Gunter Widmaier als Vorsitzender des Strafrechtsausschusses der Bundesrechtsanwaltskammer, in: Strafverteidigung, Revision und die gesamten Strafrechtswissenschaften. Festschrift für Gunter Widmaier zum 70. Geburtstag, hrsg. v. Heinz Schöch, Helmut Satzger, Gerhard Schäfer, Alexander Ignor, Christoph Knauer, 2008, S. 5 ff.
  • Rechtsfragen – Was meinen Sie, Herr Ignor?, Interview ZRP 2008
  • Besprechung von Friedrich-Karl Föhrig, „Kleines Strafrichter-Brevier oder: Der überlastete Strafrichter? Wegweiser zur zügigen Urteilsfindung“, hrsg. v. Clemens Basdorf, Monika Harms, Andreas Mosbacher, NJW 2008, 3406 f.
  • Mein Urteil des Jahres, in: NJW-aktuell 2010, 12
  • Gut erfundene Erinnerungen, Buchbesprechung zu Ferdinand von Schirachs Verbrechen und Schuld, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 25.08.2010
  • Was ist ein „guter Strafverteidiger“? Interview in BRAK-Magazin 2013, Heft 3, S. 4 f.
  • Ein Jahr danach – Erinnerungen an Gunter Widmaier, in: HRRS-Gedächtnisgabe für Gunter Widmaier, 2014
  • Vorwort zu den Thesen zur Strafverteidigung, vorgelegt vom Strafrechtsausschuss der Bundesrechtsanwaltskammer, 2. Aufl. 2015
  • Werner Beulke im Strafrechtsausschuss der Bundesrechtsanwaltskammer, in: Festschrift für Werner Beulke, hrsg. v. Christian Fahl, Eckhart Müller, Helmut Satzger, Sabine Swoboda, 2015, S. 1285 ff.
  • In der Strafsache Jan Böhmermann: die Verurteilung/ der Freispruch, Der Tagesspiegel v. 20.04.2016
  • Strafrechtserklärer. Gesellschaftskritiker. Moralist. Thomas Fischer in seinen Kolumnen, in: Festschrift für Thomas Fischer, hrsg. v. Stephan Barton, Ralf Eschelbach, Michael Hettinger, Eberhard Kempf, Christoph Krehl, Franz Salditt, 2018, S. 9 ff.
  • Die Expertenkommission zur effektiveren und praxistauglicheren Ausgestaltung des allgemeinen Strafverfahrens und des jugendgerichtlichen Verfahrens (2014-2015) – Einige Anmerkungen aus persönlicher Sicht, in: Festschrift zu Ehren von Marie Luise Graf-Schlicker, hrsg. v. Beate Czerwenka, Matthias Korte, Bruno M. Kübler, 2018, S. 467 ff.  
Veranstaltungen & Vorträge

Regelmäßig Lehrveranstaltungen an der Humboldt Universität Berlin im Schwerpunkt 7 – Deutsche und internationale Strafrechtspflege

Andere über ihn
  • Who’s Who Legal 2024 Germany: Thought Leader in Business Crime Defence (Corporates & Individuals)
  • Deutschlands Beste Anwälte 2024 in „Best Lawyers in Germany“ (Handelsblatt): Wirtschaftsstrafrecht
  • JUVE Handbuch 2023/2024:Top-Kanzlei Wirtschafts- und Steuerstrafrecht; Oft empfohlen: Prof. Dr. Dr. Ignor („dogmat. brillant, angenehm im Umgang“, „exzellenter Stratege, bewahrt immer die Ruhe“)
  • JUVE Handbuch 2022/2023:Top-Kanzlei Wirtschafts- und Steuerstrafrecht; Oft empfohlen: Prof. Dr. Dr. Ignor („intelligent“, „der letzte Universalgelehrte“)
  • Deutschlands Beste Anwälte 2022 in „Best Lawyers in Germany“ (Handelsblatt): Wirtschaftsstrafrecht
  • JUVE Handbuch 2021/2022: Wirtschaftsstrafrecht: Individualverteidigung: Häufig empfohlen
  • JUVE-Handbuch 2020/2021: „sehr klug“, „zielorientiert, durchsetzungsstark“ (Wettbewerber)
  • „Who’s Who Legal Germany 2020: „Alexander Ignor of Ignor & Partner is praised as a „well known“ and „intelligent practitioner“ by peers. He specialises in all areas of commercial criminal law.”
  • Who’s Who Legal Business Crime Defence 2019: „Alexander Ignor of Ignor & Partner is a “brilliant mind” in the field who is “exceptionally quick and knows business”, report impressed sources. He has more than 30 years’ experience in litigation.
  • JUVE-Handbuch 2018/2019: „fachlich brillant, sehr kollegial, zielorientiert, durchsetzungsstark“ (Wettbewerber)
  • Who’s Who Legal Germany 2018: „Alexander Ignor is praised highly by peers as being at the pinnacle of his profession and a fiercly smart lawyer.'“
  • gelistet in „Best Lawyers in Germany“ 2017 in der Kategorie Criminal Defence
  • Prof. Dr. Dr. Alexander Ignor in „Deutschlands beste Anwälte 2017“ im Bereich Wirtschaftsstrafrecht gelistet (Handelsblatt vom 23.06.2017)
  • JUVE-Handbuch 2016/2017: „ein großer Verteidiger, geeignet für verfahrene Situationen“ (Wettbewerber)
  • JUVE-Handbuch 2015/2016: „sehr lösungsorientiert“ (Wettbewerber)
  • JUVE-Handbuch 2014/2015: „v.a. dann eine gute Wahl, wenn es um jurist. Feinheiten u. verfassungsrechtl. Fragen geht.“
  • Who’s Who Legal Germany 2014: „Alexander Ignor at Ignor&Partner in Berlin is a ,must for inclusion‘ and sources note his ,encyclopaedic knowledge'“
Mitgliedschaften
  • Mitglied der Berliner Strafverteidigervereinigung
  • Mitglied Deutsche Strafverteidiger e.V.
  • Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Strafrecht des Deutschen Anwaltvereins
  • Mitglied der Görres- Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft
  • Mitglied des Direktoriums des Instituts für Anwaltsrecht der Humboldt-Universität zu Berlin

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